Freitag, Januar 20, 2017

Yes, we did


Dienstag, Januar 17, 2017

NPD-Verbot

Das Bundesverfassungsgericht hat heute in dem seit 2013 laufenden zweiten NPD-Verbotsverfahren festgestellt, dass die NPD verfassungsfeindliche Ziele verfolgt. Artikel 21 Grundgesetz sagt, dass "Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, verfassungswidrig sind." Soweit, so schlecht. Denn trotzdem hat das Bundesverfassungsgericht heute gegen ein NPD-Verbot geurteilt, weil - im Nicht-Juristendeutsch - die NPD nicht (mehr) relevant genug ist. Parteiverbote nach Umfragewerten? Mich überzeugt dieses Urteil nicht. Entweder ist eine Partei verfassungsfeindlich, dann gehört sie verboten. Oder sie ist es nicht und wird eben nicht verboten. Deshalb war das Verbotsverfahren auch richtig. Die Vorstellung hingegen, man könne eine verfassungsfeindliche rechtsextreme Partei quasi erst kurz vor ihrer Machtübernahme in Deutschland verbieten, halte ich bestenfalls für naiv und historisch widerlegt. Nun sollten die demokratischen Parteien zumindest die Chance nutzen, die NPD von der Parteienfinanzierung soweit wie möglich auszuschließen, so wie es das Bundesverfassungsgericht als Wermutstropfen zumindest aufgezeigt hat.

Freitag, Januar 13, 2017

Schlitten ziehen

Ich beim Schlittenziehen: "Oh, der zieht sich ja leicht wie eine Feder." 
Mein Schlitten: "Warum siehst du nicht das gerissene Seil?"

Montag, Januar 09, 2017

One of the most over-rated actresses

Mit einer bewegenden Rede bei der Verleihung der diesjährigen Golden Globes hat Hollywood-Star Meryl Streep den künftigen Präsidenten Donald Trump und dessen Verhalten gegenüber Minderheiten kritisiert. Er bezeichnete sie anschließend via Twitter als "one of the most over-rated actresses in Hollywood"

Faktencheck: Im Laufe ihrer bisherigen Karriere erhielt Meryl Streep insgesamt 19 Oscar-Nominierungen. Davon waren 15 Nominierungen in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ und vier in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“. Sie hält damit den Rekord als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten, noch vor Katharine Hepburn und Jack Nicholson mit je zwölf Nominierungen. Streep gewann den Oscar bisher dreimal: als „beste Nebendarstellerin“ für Kramer gegen Kramer (1979) und als „beste Hauptdarstellerin“ für Sophies Entscheidung (1983) und Die Eiserne Lady (2012). Weiterhin gewann sie acht Golden Globe Awards (bei 30 Nominierungen), während ihr für 2017 von der Hollywood Foreign Press Association auch der Cecil B. DeMille Award für ein Lebenswerk zuerkannt wurde. Damit ist sie die am häufigsten mit einem Golden Globe prämierte Schauspielerin. 1999 wurde sie in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.


Freitag, Januar 06, 2017

In eigener Sache

Seit über zehn Jahren schreibe ich beinahe durchweg täglich an diesem Blog. Die letzte Zeit habe ich aber gemerkt, dass mir dies durch diverse Begleitumstände (Arbeit, Freizeit etc.) immer schwerer fällt und die Zeit dafür einfach nicht vorhanden ist, vor allem um auch dem selbst gesetzten Niveau gerecht zu werden. Deshalb werde ich zukünftig vorerst nur noch anlassbezogen bloggen - dann aber mitunter auch mal wieder ausführlicher und gehaltvoller, als das die letzte Zeit der Fall wa :>

Dienstag, Januar 03, 2017

Lernen

Fast schon etwas wehmütig, eines der letzten Male in meinem Leben gegen Mitternacht mit einem Glas Rotwein für eine Prüfung zu lernen.

Sonntag, Januar 01, 2017

Das wird 2017

  • Bachelor Politikwissenschaft
  • Bootsführerschein
  • Jeden Monat ein Buch
  • Mehr Sport
  • Landrats- und Bundestagswahl
  • Ladi

Freitag, Dezember 23, 2016

Donnerstag, Dezember 22, 2016

Problemlösungskompetenz

"Wenn jemand ein Problem erkannt hat und nichts zur Lösung beiträgt, ist er selbst Teil des Problems."

- Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller und Dramatiker -

Mittwoch, Dezember 21, 2016

NFL Managerliga

Dieser Moment, wenn Du Dich vor der aktuell laufenden NFL-Saison für ein Managerspiel angemeldet hast, original keine Veränderung an deinem Team vorgenommen hast oder seitdem eingeloggt warst und dann auf einmal darauf hingewiesen wirst, dass Du mit Abstand in Führung liegst. Spricht für sich, aber nicht für mich (und meine Managerqualitäten :-) )

Sonntag, Dezember 18, 2016

Eintreten

Ich bin vor 14 Jahren in die SPD eingetreten. Warum? Aus zwei Gründen:
  1. Ich wollte nicht, dass Edmund Stoiber Bundeskanzler wird.
  2. Vor allem wollte ich aber nicht nur von der Couch aus zuschauen, wie andere meine Welt gestalten. Ich wollte selbst zum Gestalter werden.
Die SPD stand und steht mir dabei am nächsten. Aufgrund ihrer einzigartigen Historie. Aufgrund der herausragenden Persönlichkeiten, die sie hervor- und die unser Land vorangebracht haben. Und aufgrund des Gerechtigkeitsversprechens, was sich in der Programmatik der SPD durchgehend widerfindet. Die SPD ist keine Partei voller Helden. Aber sie ist dafür da, andere zu Helden zu machen, die nicht tagtäglich auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ein starker Partner, der jedem die Chance bietet, durch Bildung und Leistung Schritt für Schritt voran zu kommen. Die Leistung fördert und anerkennt, aber auch denen hilft, die dazu nicht in der Lage sind. Die von den Starken mehr einfordert als von den Schwachen, ohne die Starken zu überfordern und die Schwachen in Watte zu packen. Eine starke Sozialdemokratie muss der Garant dafür sein, dass jeder die gleiche Anzahl an Schritten gehen muss, um zum Ziel zu kommen – egal wie groß die Schuhgröße ist, das Geschlecht, die Nationalität, Religion oder Hautfarbe.

In der SPD finden immer noch knapp eine halbe Millionen Menschen Platz. Wir sind eine starke Gemeinschaft. Aber sind wir immer einer Meinung? Keineswegs – aber das ist unsere Stärke! Weil viele Meinungen bei uns Platz finden und uns so stark machen, wie wir sind. Findest Du nicht? Vielleicht, weil genau deine Stimme noch fehlt?

Samstag, Dezember 17, 2016

Rücksicht

Vermutlich habe ich einfach zu viel Rücksicht erwartet, als ich meinen Vordermann gefragt habe, ob er mit seinem SUV so weit nach vorne kann, damit nicht nur er überaus komfortabel, sondern auch ich und damit zwei PKW wie eigentlich möglich und vorgesehen immer noch bequem parken können - und er das abgelehnt hat. Trost oder Erklärung? Es war ein örtliches CDU-Mitglied...

Freitag, Dezember 16, 2016

Den Buchhandel vor Ort unterstützen

:-)

"Liebe Kunden,
wir sind letzten Freitag beim Late Night Shopping mit einem wundervollen Geschenk von zwei Kunden überrascht worden. Es gibt ja das neue tolle Buch von HP Meyer: "111 Orte, die man im Rheingau gesehen haben muss" erschienen im Emons Verlag. Die beiden Kunden waren der Meinung, dass es noch eine exklusive Edition geben sollte: "111 + 1 Orte, die man im Rheingau gesehen haben muss" - schaut einfach selber, wer ihrer Meinung nach in diese Sonderedition noch mit reingehört...
Wir sagen auf jedenfall ganz herzlichen Dank an die beiden - danke liebe Aylin und lieber Carsten Sinß, Ihr habt uns damit eine Riesenfreude gemacht.
Conny, Markus und das Buchhandlungsteam"

Donnerstag, Dezember 15, 2016

Rogue One: A Star Wars Story

Braucht es zusätzlich zur Verfilmung der aktuell dritten "Star Wars"-Trilogie noch ein Spin Off? Aus Sicht von Disney und rein ökonomisch betrachtet gewiss. Immerhin hat sich der Konzern den Rechteerwerb  rund vier Milliarden Dollar kosten lassen - und dieses Geld muss wieder reingespielt werden. Aber auch inhaltlich und konzeptionell ist „Rogue One“ ein Gewinn für die Saga aus einer weit, weit entfernten Galaxie. Wer für den unwahrscheinlichen Fall noch nie Berührungspunkte mit der Sternensaga hatte, wird also gute zwei Stunden bestens unterhalten. Und wer sich wie ich zu den vielen Millionen "Star Wars"-Fans in dieser Galaxie zählt, erhält in genau diesen gut zwei Stunden ein bestens inszeniertes gut in die Originalfilmreihe passendes Puzzlestück und verschmerzt so, auch erstmals zu Filmbeginn nicht durch den allseits bekannten Theme in die Kinostühle zurückgepresst zu werden.

Darin lag dann sicher auch die Hauptherausforderung der Filmemacher um Gareth Edwards: Einen eigenen Stil und Ton zu setzen, ohne dabei die eingefleischten Fans zu vergrätzen. Ein Drahtseilakt, der zum Glück gut geklappt hat.

„Rogue One“ erzählt also eine Geschichte, von der jeder „Star Wars“-Fan weiß, dass sie passiert ist, nur nicht genau wie, weil sie im legendären ersten Film (Episode IV) nur mit ein paar dürren Worten erwähnt wurde: Dass es nämlich ein paar mutigen Rebellenkämpfern unter Aufopferung ihres eigenen Lebens gelungen ist, dem Imperium die genauen Konstruktionspläne des Todessterns zu stehlen. Im Zentrum von „Rogue One“ steht nun die Rebellen-Soldatin Jyn Erso (Felicity Jones), leibliche Tochter des Waffenkonstrukteurs Galen Erso (Mads Mikkelsen), der vom Imperium verschleppt wurde, als Jyn noch ein kleines Mädchen war. Jyn bekommt nun vom Rebellen-Oberkommando den Befehl, zusammen mit dem wenig zimperlichen Cassian Andor (Diego Luna) ihren Ziehvater Saw Gerrera (Forest Whitaker) zur Zusammenarbeit zu überreden. Denn Gerrera führt so etwas wie seinen eigenen radikalen Zweig innerhalb der Widerstandsbewegung und hält den gemeuterten imperialen Piloten Bodhi Rook (Riz Ahmed) gefangen, der behauptet, dass das Imperium eine furchterregende Waffe konstruiert hat, einen Planeten-Killer in Form einer Raumstation. Die Behauptung stößt auf einige Skepsis unter den Rebellen. Mit einem Team aus munteren Charakteren führt Galen schließlich eine Himmelfahrtsmission an: Der Diebstahl der Todessternpläne, bevor dieser erstmals zum Einsatz kommen kann.

In „Rogue One“ hat das „Wars“ im Namen der Filmreihe ein deutlich stärkeres Gewicht. Gleichzeitig werden aber genug Wiedererkennungswerte geschaffen, die das Fan-Herz höher schlagen lassen. An erster Stelle steht hier die Ausstattung, da „Rogue One“ chronologisch in den Tagen direkt vor „Episode IV“ spielt. Aber auch das Auftreten bekannter Figuren, die aus der Geschichte heraus auch vollkommen Sinn machen. Ein eigener Subplot innerhalb den Rängen des Imperiums dreht sich zum Beispiel um den Machtkampf zwischen Orson Krennic (Ben Mendelsohn), der die Konstruktion des Todessterns geleitet hat, und Wilhuff Tarkin, der das militärische Kommando über die neue Station innehat. Tarkin nun kennt man als „Star Wars“-Fan sehr gut aus „Episode IV“, und statt das sehr prägnante Gesicht des damaligen (und 1994 verstorbenen) Darstellers Peter Cushing durch ein neues zu ersetzen, entschied man sich für die tricktechnische Lösung und einen komplett computergenerierten Tarkin, dessen Künstlichkeit kaum auffällt. Das ist aber nicht der einzige Cameo-Auftritt, so viel sei an dieser Stelle verraten... Und, getreu dem Motto „Never change a running system“, verlässt man sich auch in diesem Plot auf klassische „Star Wars“-Stärken: K-2SO, ein gekaperter Imperiums-Droid, der seit seiner Neuprogrammierung etwas mehr redet, als er sollte und in seiner trockenen Präsentation meistens sehr witzig und ein klares Highlight des Films darstellt.

Klares Highlight ist schließlich der ausgiebige Showdown zum Ende des Films, der in seiner verschachtelten Konstruktion paralleler Ereignisse, der technischen Umsetzung und Inszenierung nahezu makellos ist und ein wahres Fest von einem Leinwand-Spektakel – insbesondere, aber nicht nur für Star Wars-Fans – darstellt und einen nahtlosen Übergang zu Episode IV schafft. Zwar total berechenbar, aber trotzdem großartig.


Original: Star Wars: Rogue One
Regie: Gareth Edwards
Drehbuch: Chris Weitz, Tony Gilroy
Cast: Felicity Jones, Diego Luna, Alan Tudyk, Ben Mendelsohn, Mads Mikkelsen, Donnie Yen, u.a.
Spielzeit: 133 Minuten
Kinostart: 15. Dezember 2016

Mittwoch, Dezember 14, 2016

NES

Wie ein Flug mit der Zeitmaschine, nach ca. 20 Jahren wieder den guten alten Nintendo zum Laufen zu bringen. Hach... :-)



Dienstag, Dezember 13, 2016

Integrationsstrategie des Rheingau-Taunus-Kreises

Die Landratswahl im Rheingau-Taunus-Kreis am 5. Februar wird eine echte Richtungswahl. Während alle demokratischen Kräfte im Kreistag inklusive der CDU (!) bei der Integrationsstrategie zusammenstehen, spielt der CDU-Landratskandidat zunehmend die Ausländerkarte und geht damit auf Stimmenfang. An seiner Seite steht im Kreistag derzeit nur die AfD, hier nachzulesen.

P.S.: Die beiden Nachrichten sind vom gleichen Tag

Montag, Dezember 12, 2016

Am 8. Dezember 2016 übergab der Rat für Rechtschreibung seinen dritten Bericht an die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland. Darin enthalten sind zwei Vorschläge zu Regelveränderungen der offiziellen deutschen Rechtschreibung zur Bestätigung durch die staatlichen Stellen. Ein Vorschlag widmet sich Adjektiv-Substantiv-Fügungen, ein anderer ist eine kleine Sensation: die Aufnahme des Eszett-Großbuchstabens in das Regelwerk der amtlichen deutschen Rechtschreibung. Der Rechtschreibrat empfiehlt die Änderung des amtlichen Regelwerks dergestalt, dass das große Eszett in die Buchstabenliste  der deutschen Buchstaben aufgenommen wird.
"Jeder Buchstabe existiert als Kleinbuchstabe und als Großbuchstabe:
a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z ä ö ü ß
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü ẞ
Der bisherige Klammertext »Ausnahme ß« entfällt. Zur Schreibung in Großbuchstaben soll es zukünftig heißen:
'Bei Schreibung mit Großbuchstaben schreibt man SS. Daneben ist auch die Verwendung des Großbuchstabens ẞ  möglich. Beispiel: Straße – STRASSE – STRAẞE.'"
Der Rechtschreibrat begründet diese Vorschläge ausführlich mit den bekannten Argumenten für das große Eszett, etwa mit Hinblick auf die Eindeutigkeit von Eigennamen. Außerdem beruft man sich auf die Beobachtung der häufigen Beibehaltung des Eszett im Versalsatz – in der »ein Bedürfnis nach Bewahrung des Schriftbildes in der Schreibung zum Ausdruck gebracht wird«. Weiter heißt es:
"Mit dem Vorschlag, bei Schreibung mit Großbuchstaben den Großbuchstaben <ẞ> neben der Ersatzschreibung zuzulassen, soll eine mit dem Schriftbild besser zu vereinbarende Lösung angeboten werden, als es die zurzeit praktizierte Behelfslösung darstellt, die den Kleinbuchstaben <ß> inmitten von Großbuchstaben setzt."
In den bereits vorab durchgeführten Anhörungen im deutschsprachigen Raum wurde dem Vorschlag bereits ohne Einwände zugestimmt. Das Goethe-Institut begrüßt den Vorschlag zum Beispiel ausdrücklich und schließt sich »vollumfänglich« an. Die Schweiz und Liechtenstein enthielten sich, da sie das Eszett bekanntlich generell nicht verwenden.  

Bald heißt es also auch in Versalien: CARSTEN SINẞ :-)

Sonntag, Dezember 11, 2016

Batman vs. Lex Luthor

An Weihnachten auch an die Kinder denken, die sonst keine Geschenke unter dem Weihnachtsbaum erwarten können... Eine tolle Aktion der IG Metall und des Frankfurter Kinderbüros, an der wir uns gerne beteiligt haben.Frohe Weihnachten, Michele! :-)

Freitag, Dezember 09, 2016

Meine Partei sind die Bürger. Mein Programm ist die Zukunft unseres Landkreises.

Das Programm von Landratskandidat Frank Kilian ist veröffentlicht:

EIN NEUER POLITISCHER STIL
Im Kreistag hat derzeit keine Partei eine Mehrheit. Das wird sich bis zur nächsten Kreistagswahl 2021 nicht ändern. Ich möchte, dass das keine fünf verlorenen Jahre für unseren Landkreis werden und werde mit allen Parteien zusammenarbeiten und gemeinsame Lösungen suchen und finden. Mit diesem Stil habe ich schon als Bürgermeister gute Erfahrungen gemacht.

SORGSAMER UMGANG MIT IHREM STEUERGELD
Als ehemaliger Leiter einer Finanzverwaltung und Bürgermeister weiß ich, wie wichtig der sparsame Umgang mit dem Steuergeld der Bürgerinnen und Bürger und der Unternehmer ist. Ich halte seit über 25 Jahren die Finanzen der Stadt Geisenheim in Ordnung und habe mittlerweile die Stadtkassen von vier meiner Bürgermeisterkollegen anvertraut bekommen.

BESTE SCHULEN
Unsere Kinder sollen auf die besten Schulen gehen. Ich werde weiterhin massiv in den Bau, die Modernisierung und Sanierung unserer Schulen investieren. Den Schulen muss man ansehen, dass uns als Gesellschaft Bildung wichtig ist. Deshalb will ich, dass wir der Landkreis mit den höchsten Bildungsinvestitionen in Hessen werden.

WOHNEN MUSS BEZAHLBAR SEIN
Unser Kreis gehört zu den beliebtesten Wohngegenden Deutschlands. Gelegen am Rande des Rhein-Main-Gebietes profitieren wir von unserer wunderschönen Landschaft zwischen Rhein und Taunus. Insbesondere in den letzten Jahren sind die Mieten in einigen Städten und Gemeinden massiv gestiegen, gleiches gilt für Wohneigentum und Bauland. Ich werde mit der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft ein Konzept für bezahlbares Wohnen entwickeln und damit in unseren drei Hochschulstädten und den an Wiesbaden angrenzenden Kommunen beginnen.

ENERGIESPARBERATUNG FÖRDERN
Der umweltfreundlichste Strom ist der, der nicht erzeugt werden muss. Deshalb werde ich alle öffentlichen Gebäude des Kreises einem Energie-TÜV unterziehen, bei dem Einsparungen von Strom und Wärme identifiziert und umgesetzt werden. Mir ist wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger eine kostenlose Energiesparberatung erhalten können. Deshalb werde ich das Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien weiter fördern.

WINDKRAFT-STREIT BEENDEN: BÜRGERWILLE AKZEPTIEREN
Für die Stromerzeugung können wir schon heute nicht auf Erneuerbare Energien verzichten, dazu gehören insbesondere auch Solar- und Windenergie. In vielen Städten und Gemeinden ist die Errichtung von Windenergieanlagen ein kontroverses Thema, das zum Teil schon seit Jahren zu heftigen politischen Auseinandersetzungen führt. Ich möchte diesen Streit beenden und für einen „Windkraft-Frieden“ werben. Als geeignetes Mittel empfinde ich dabei Bürgerentscheide, die schon in einigen Kommunen durchgeführt worden sind. Mal sind diese Entscheide für, mal gegen Windenergie ausgegangen. Die Politik hat die Ergebnisse der Bürgerentscheide ohne wenn und aber zu akzeptieren. Die Entscheidung über die Nutzung von Windenergie muss bei unseren Kommunen bleiben. Der Landkreis sollte sich in die Entscheidungen nicht einmischen.

KEIN STEUERGELD FÜR VERSORGUNGSPOSTEN
Ich bin gegen die Schaffung eines Postens für einen hauptamtlichen Kreisbeigeordneten. Mit dem Landrat gibt es einen klaren Chef der Kreisverwaltung. Einen ersten hauptamtlichen Kreisbeigeordneten - womöglich auch noch als Trostpreis für den Verlierer der Landratswahl - lehne ich ab. Dieser Posten kostet den Steuerzahler pro Wahlperiode mehr als eine halbe Million Euro. Dieses Geld ist in unseren Schulen und Kitas besser aufgehoben.

​GEGEN DIE RHEINGAU-AUTOBAHN
Seit mehr als 50 Jahren wird viel Geld für Gutachten und Studien zum Thema Rheinbrücke bei Rüdesheim ausgegeben. Alle vorliegenden Ergebnisse lehnen eine Rheinbrücke aus den unterschiedlichsten Gründen ab. Wichtigster Grund ist der drohende Verkehrskollaps der heute schon überlasteten B42, hinzu kommen Bedenken im Bereich des Vogel- und Naturschutzes. Wichtig für die Menschen ist, dass wir eine zuverlässige Rheinquerung im Rahmen intelligenter Fährverbindungen haben. Deshalb werde ich Planungen für einen 24-Stunden-Fährbetrieb in Auftrag geben.

​ULTRANET   
Das geplante Pilotprojekt Ultranet (Hochspannungsleitung) lehne ich ab. Es gibt keine validen wissenschaftlichen Studien, die die Unbedenklichkeit von Gleichstromleitungen auf Masten mit herkömmlichen Wechselstromleitungen belegen. Niedernhausen und Idstein dürfen hier keine Versuchskaninchen sein. Die Hochspannungs-Gleitstrom-Kabel verursachen vor allem bei gutem Wetter ein deutlich hörbares Rauschen, das mit dem geringen Abstand zur Wohnbebauung nicht vereinbar ist. Zudem möchten die Stromkonzerne die Kosten von mehreren Milliarden Euro an die Stromkunden als Netznutzungsentgelt weitergeben.

VERKEHR
Beim Straßenbau gilt für mich der Grundsatz „Erhalt vor Neubau“. Dennoch gibt es einige Stellen in unserer Verkehrs-Infrastruktur, die neue Umgehungsstraßen fordern. Hier sehe ich insbesondere Eltville-Martinsthal, Schlangenbad-Wambach, Idstein-Eschenhahn und Waldems-Esch als vordringliche Maßnahmen an. Bei Sanierungsarbeiten werde ich darauf achten, dass sich ein Baustellenchaos wie im Herbst 2016 auf der Rheingauer B42 nicht wiederholt. Im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs werde ich die vorliegenden Konzepte zur Reaktivierung der Aartalbahn weiter verfolgen und die gute Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Wiesbaden suchen. Ein schienengebundener Verkehr ist eine große Chance für den westlichen Untertaunus und insbesondere für Taunusstein, Hohenstein und Bad Schwalbach, die wir nutzen sollten.

Donnerstag, Dezember 08, 2016

Dienstag, Dezember 06, 2016

Winewichteln 2016

Auch dieses Jahr wurde wieder Wein gewichtelt. Ein Rheingauer Tropfen ging in den Süden, ein Riesling aus dem Flurstück 156 zwischen Kasel und Mertesdorf kam im Gegenzug von der Mosel zusammen mit einem leckeren Cremant.